Ein erstes persönliches Gründungs-Zwischenfazit | Top 5 Learnings

Ein erstes persönliches Gründungs-Zwischenfazit unseres Gründers Philipp Maier: vor genau einem halben Jahr haben wir mit White Label Advisory den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Seitdem haben uns viele gute Gespräche und erste Vertriebserfolge stärker gemacht. Und selbst eine Pandemie und globale Wirtschaftskrise bringen uns nicht vom Weg ab. Im Gegenteil – wir glauben fester denn je an unsere Idee und unser Produkt. Meine Top 5 Learnings (so far)
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Ein erstes persönliches Gründungs-Zwischenfazit: vor genau einem halben Jahr haben mein Co-Founder Philipp Weber und ich mit White Label Advisory den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Seitdem haben uns viele gute Gespräche und erste Vertriebserfolge stärker gemacht. Und selbst eine Pandemie und globale Wirtschaftskrise bringen uns nicht vom Weg ab. Im Gegenteil – wir glauben fester denn je an unsere Idee und unser Produkt. Meine Top 5 Learnings so far:

🙋 Know your supporters

Unterstützerinnen und Unterstützer sind nicht zwingend die, von denen man es vermutet, oder fälschlicherweise erwartet. Durch Offenheit und Teilen unserer Idee von Tag 1 an haben wir Personen kennen lernen dürfen, die uns mit technischem Wissen, fachlichem Sparring oder einfach dem Teilen eines Postings in unterschiedlichster Art und Weise unterstützt haben! Manchmal waren wir überrascht, wer mit Rat und Tat zur Seite steht - und wer nicht. Dafür danke!

📢 Stop making things too simple

Ja, einfache Botschaften sind wichtig. Und ja, „der Nagel geht spitz in die Wand“. Aber: anstatt unsere Botschaften zu stark zu vereinfachen und uns in der Erstellung von Werbebotschaften zu verlieren, bleiben wir unserem Claim „No Bullshit“ treu und überzeugen mit Branchenkenntnis, Sachverstand und echten Lösungsansätzen.

👂 Listen (to the right people)

Gerade als Ex-Berater ist man aufs „Senden“ programmiert. Folien präsentieren, Mehrwerte aufzeigen, Reasons-Why darstellen. Als Gründer musste ich lernen richtig zuzuhören. Das heißt nicht nur „nicht Senden“, sondern auch herauszufinden, wem es sich lohnt zuzuhören. Daher investieren wir nun noch mehr Zeit in die Analyse unserer Key-Buyer und in noch mehr persönliche Gespräche mit unseren Klienten und Advisor.

👟 Don’t be a start-up just to be a start-up

Als neu gegründetes Unternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee und hohem Wachstumspotential verstehen wir uns als Start-Up. Mit unserem spezifischen B2B Plattform-Modell für Dienstleistungen haben wir jedoch schnell gemerkt, dass wir in der hiesigen Start-Up-Szene und den entsprechenden Institutionen nicht viele Anknüpfungspunkte haben. Stattdessen fokussieren wir uns auf Verbände und Interessensgruppen unserer Kundengruppen. Das Tragen von Turnschuhen im Office ist trotzdem OK.

👨‍👩‍👧 Family-work makes the dream work

Klar, Team-Work auch. Insbesondere mit dem Co-Founder und unseren Investoren. Aber ohne den familiären Rückhalt (schon unter „normalen“ Umständen einer Gründung und ohne Kita-Lockdown) wäre unser Weg bis hier hin nicht möglich gewesen. Bei zwei Vollzeit arbeitenden Elternteilen bedeutet dies, umso mehr Prioritäten zu setzen – das heißt, nicht nur für Start-Up-War-Storys zu leben, und auch der Familienarbeit weiterhin gerecht zu werden.

Das erste halbe Jahr meiner Selbstständigkeit hat mich wachsen lassen. Und mir gezeigt, wie viel es bedeuten kann, eigenständig und eigenverantwortlich zu handeln. Darum freue mich auch weiterhin gemeinsam mit meinem Co-Founder, unserem großartigen WLA-Team und allen Weggefährtinnen und Weggefährten Beratung nicht nur neu zu denken, sondern diese Veränderung auch aktiv mit voranzutreiben. 🚀

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